{"id":267,"date":"2015-01-01T16:35:59","date_gmt":"2015-01-01T15:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/wp\/?p=267"},"modified":"2016-01-31T13:50:05","modified_gmt":"2016-01-31T12:50:05","slug":"halbzeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/?p=267","title":{"rendered":"ARCHIV :B\u00fcrgermeister Mag. Martin Krumschnabel"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">\u00a0<strong>F\u00dcR UNS SIND ALLE KINDER GLEICH VIEL WERT!<\/strong><\/h1>\n<h3><em>\u00a0<\/em><strong>Die Parteifreien fordern bessere F\u00f6rderung f\u00fcr private <\/strong><\/h3>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong style=\"color: #800080; font-size: 2.5rem;\">Kindergartengruppen<\/strong><\/h1>\n<p>Die Fraktion der Parteifreien ist ja bekanntlich mit ihrem Vorschlag bei \u00d6VP und FP\u00d6 abgeblitzt, eine Erh\u00f6hung der F\u00f6rderung f\u00fcr private Kinderg\u00e4rten in Kufstein durchzuf\u00fchren. Derzeit erh\u00e4lt eine private Kindergartengruppe von der Stadt Kufstein \u20ac 3.000,00 pro Jahr, der abgelehnte Vorschlag belief sich auf \u20ac 6.000,00 pro Jahr.<\/p>\n<p>Diese Ablehnung ist insofern unverst\u00e4ndlich, als selbst nach dieser Erh\u00f6hung immer noch ein grobes Ungleichgewicht zwischen den verschiedenen F\u00f6rderungen vorliegen w\u00fcrde. Die Stadt Kufstein bezahlt durchschnittlich im Jahr f\u00fcr ein Kindergartenkind rund \u20ac 3.000,00 aus dem st\u00e4dtischen Budget, der Rest wird vom Land Tirol und von den Beitr\u00e4gen der Eltern finanziert. F\u00fcr ein Kindergartenkind in einem Privatkindergarten bezahlt die Stadt dem gegen\u00fcber nur ca. \u20ac 150,00 pro Jahr, sodass im Ergebnis fast der 20-fache Betrag f\u00fcr ein st\u00e4dtisch betreutes Kind aufgewendet werden muss. Daraus resultiert nat\u00fcrlich, dass die Eltern in Privatkinderg\u00e4rten wesentlich h\u00f6here Beitr\u00e4ge bezahlen und auch diese k\u00f6nnten durch eine Erh\u00f6hung der st\u00e4dtischen F\u00f6rderung entlastet werden, zumal selbst nach der von den Parteifreien angedachten Erh\u00f6hung die Stadt immer noch f\u00fcr die st\u00e4dtisch betreuten Kinder zehnmal so viel aufwenden w\u00fcrde wie f\u00fcr die anderen. Es ist ein v\u00f6llig falsches Signal, bei den Kindern zu sparen, ganz egal, ob sie in \u00f6ffentlichen oder privaten Einrichtungen untergebracht sind. Die Stadt Kufstein muss froh sein, dass es private Anbieter gibt, da deren hohe Qualit\u00e4t von der Bev\u00f6lkerung \u00e4u\u00dferst gesch\u00e4tzt wird und dementsprechend auch Wartelisten bei privaten Kinderg\u00e4rten bestehen und andererseits sich trotz einer entsprechenden F\u00f6rderung die Stadt Kufstein enorme Geldbetr\u00e4ge erspart.<\/p>\n<p>In Zukunft wird man unserer Meinung nach \u00fcberhaupt dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen, private Kindergartenkinder zumindest ann\u00e4hernd so zu f\u00f6rdern, wie die von der Stadt betreuten, da es in der Betreuungsqualit\u00e4t sicherlich keinen Nachteil f\u00fcr die privat betreuten Kinder gibt gibt und dieses gemischte System sowohl im Interesse der Bev\u00f6lkerung als auch im Interesse der Stadt ist. Unverst\u00e4ndlich ist diesbez\u00fcglich die Haltung der \u00d6VP, die mit ihrer Obfrau des Schulausschusses, GR Saskia Fuchs-Roller in solchen Fragen eine harte und gegen die Familien gerichtete Linie f\u00e4hrt. Schade, dass Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Kinder und Familie offensichtlich auf der politischen Ebene bei \u00d6VP und FP\u00d6 nicht gegeben ist, sehr zum Schaden der Kufsteiner Familien, da die privaten Kinderg\u00e4rten ohne erh\u00f6hte F\u00f6rderung auch die Elternbeitr\u00e4ge nicht senken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800080;\"><strong>GLEICHES RECHT F\u00dcR ALLE<\/strong><\/span><\/h2>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Seit vielen Jahren gibt es den Wunsch islamischer Kulturvereine, eigene Liegenschaften zu erwerben, auf denen die Vereinsmitglieder ihre Treffen durchf\u00fchren k\u00f6nnen und wo es auch zur Religionsaus\u00fcbung kommen kann. Es gibt seit Jahren diesbez\u00fcgliche Vereinslokale und die Erfahrungen damit sind durchwegs positiv. Es gibt mit den Nachbarn so gut wie keine Probleme, sodass man in diesem Bereich von einem guten Zusammenleben sprechen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem der Atib seine R\u00e4umlichkeiten verlassen muss und daf\u00fcr im Bereich der Sternhochh\u00e4user in der Feldgasse eine Liegenschaft (altes \u00d6AMTC-Geb\u00e4ude) angeschafft hat, ist Unruhe aufgekommen. Die dort ans\u00e4ssige einheimische Bev\u00f6lkerung wollte keinen Kulturverein in ihrer N\u00e4he, bef\u00fcrchtete man jedoch erhebliche L\u00e4rmst\u00f6rungen. Nunmehr ist es dem Atib gelungen eine bessere Liegenschaft zu finden, n\u00e4mlich im Bereich der M\u00fcnchnerstra\u00dfe (altes Schenker-Geb\u00e4ude), wo keine St\u00f6rungen der Nachbarschaft zu bef\u00fcrchten sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung am 28.05.2014 einstimmig beschlossen, f\u00fcr diese Liegenschaft eine Sonderwidmung zu erlassen, die die Religionsaus\u00fcbung sowie die Verfolgung aller sonstigen Vereinsaktivit\u00e4ten in diesem Geb\u00e4ude erm\u00f6glicht. Ich freue mich sehr, dass dies m\u00f6glich war, da ich der festen \u00dcberzeugung bin, dass alle Religionsgemeinschaften in Kufstein die M\u00f6glichkeit haben m\u00fcssen, ihrer Religionsaus\u00fcbung nachzugehen. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen wir nicht die Augen davor verschlie\u00dfen, dass ein guter Besuch von Veranstaltungen auch viel Verkehr mit sich bringt, deshalb freut es mich ganz besonders, dass an diesem Platz in der M\u00fcnchnerstra\u00dfe diesbez\u00fcglich keine Probleme zu erwarten sind. Auch bei k\u00fcnftigen Widmungen f\u00fcr solche Zwecke werden wir genau darauf bedacht nehmen m\u00fcssen, sodass wir nicht k\u00fcnstlich einen Keil zwischen die einzelnen Bev\u00f6lkerungsgruppen treiben. Das Verst\u00e4ndnis aller Beteiligten ist dazu notwendig, dann finden wir f\u00fcr jeden Verein, ganz egal welchen religi\u00f6sen Bekenntnisses, eine tragbare L\u00f6sung.<\/p>\n<h2 align=\"center\"><span style=\"color: #800080;\"><b>KINDERBETREUUNG SOLL SOWOHL<br \/>\n<\/b><b>PRIVAT ALS AUCH \u00d6FFENTLICH ANGEBOTEN WERDEN!<\/b><\/span><\/h2>\n<p align=\"center\"><i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Da f\u00fcr uns als Parteifreie die Themen Kinder, Jugend und Familie von ganz entscheidender Bedeutung sind, haben wir es auch erreicht, dass daf\u00fcr die finanziellen Mittel Jahr f\u00fcr Jahr vermehrt zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Nun zeigt sich, dass es aber mit den politischen Mitbewerbern der \u00d6VP und FP\u00d6 durchaus Auffassungsunterschiede in dieser Frage gibt. Wir sind der Meinung, dass staatliche Kinderg\u00e4rten neben privaten Kinderg\u00e4rten existieren sollen, damit die Bev\u00f6lkerung hier die freie Auswahl hat. Ein Nebeneffekt davon ist, dass sich der Staat sehr viel Geld spart, da die privaten Kinderg\u00e4rten bei Weitem nicht so hoch gef\u00f6rdert werden, wie die staatlichen Kinderg\u00e4rten. Keinesfalls wollen wir aber bei den staatlichen Kinderg\u00e4rten in irgendeiner Form an der Qualit\u00e4t sparen oder keine neuen Kinderg\u00e4rten mehr bauen. So klingt es n\u00e4mlich, wenn man derzeit die Argumentation der \u00d6VP-Obfrau im Schulausschuss, Saskia Fuchs-Roller h\u00f6rt. Sie m\u00fcsste eigentlich wissen, dass wir parallel zur erh\u00f6hten F\u00f6rderung der privaten Kinderg\u00e4rten auch zwei st\u00e4dtische Kinderg\u00e4rten planen, n\u00e4mlich einmal am Arkadenplatz in Kufstein und einmal bei der Volksschule in Sparchen. Was wir aber nicht wollen, ist die Errichtung st\u00e4dtischer Kinderg\u00e4rten nur zu dem Zweck, private Kinderg\u00e4rten abzuschaffen. Auch jene Eltern, die sich f\u00fcr private Kinderg\u00e4rten entscheiden, sollen in Zukunft weniger Elternbeitr\u00e4ge bezahlen. Dies wird nur m\u00f6glich sein, wenn seitens der Stadt die F\u00f6rderung erh\u00f6ht wird. Dem widerspricht aber die \u00d6VP \/ FP\u00d6, welche nicht einmal die im Budget vorgesehenen Mittel f\u00fcr die privaten Kinderg\u00e4rten freigeben m\u00f6chte, sondern diese schlichtweg halbiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ziehen wir hier doch lieber zugunsten unserer Familien an einem Strang und f\u00f6rdern wir private Kinderg\u00e4rten so, dass die privaten Betreiber zumindest finanziell angemessen \u00fcber die Runden kommen und die Eltern finanziell entlastet werden k\u00f6nnen. Es kann doch in der heutigen Zeit nicht sein, dass man Eltern in einer Stadt von der Gr\u00f6\u00dfe Kufsteins dazu verpflichtet, die st\u00e4dtischen Kinderg\u00e4rten aufzusuchen, weil man private so schlecht f\u00f6rdert, dass sie wieder zusperren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Besuch eines privaten Kindergartens soll f\u00fcr die Eltern keine finanziellen Probleme heraufbeschw\u00f6ren, sodass wir der Meinung sind, dass durch entsprechende st\u00e4dtische F\u00f6rderung die Elternbeitr\u00e4ge in diesen Institutionen sinken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Umstand, dass derzeit 2 Gruppen in Zell im Container ausgelagert sind, hat \u00fcbrigens nicht mit einer verfehlten Planung unsererseits zu tun, sondern ist die Folge einer Gesetzes\u00e4nderung, dass die Gruppengr\u00f6\u00dfe auf 20 Kinder gesunken ist. Kufstein ist eine der wenigen Gemeinden, die dies fast fl\u00e4chendeckend bereits jetzt umsetzen und es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass diese Gesetzes\u00e4nderung letztlich den Neubau von Kinderg\u00e4rten nach sich zieht, was aber wie oben geschildert bereits in Planung ist. Dass dieser Zustand jetzt ausgerechnet von \u00d6VP \/ FP\u00d6 bekrittelt wird, ist insofern nicht nachvollziehbar, als es genau diese Parteien waren, die den Vorschlag der Parteifreien aus dem Jahr 2010, in Zell einen neuen Kindergarten zu errichten, abgelehnt haben. Es wird nicht gehen, zuerst eine sinnvolle Ma\u00dfnahme abzulehnen und sich dann \u00fcber die Folgen zu beschweren. Tatsache ist nun, dass wir statt eines Neubaues in Zell einen gelungenen Umbau zustande gebracht haben und jetzt in der Stadtmitte und in Sparchen neue Kinderg\u00e4rten geplant werden. Damit wird die anstehende Problematik in k\u00fcrzester Zeit gel\u00f6st sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 align=\"center\"><span style=\"color: #800080;\"><strong>KINDERFREUNDLICHE GEMEINDE \u2013 ELTERNFREUNDLICHE GEMEINDE!<br \/>\n<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #800080;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Unter diesem Motto steht unsere Politik seit 2010 und es ist uns gelungen, die F\u00f6rderungsmittel f\u00fcr die Kinderbetreuung enorm zu erh\u00f6hen und wir wollten dies auch auf private Kinderg\u00e4rten ausdehnen. Immerhin gibt es in Kufstein f\u00fcnf private Kindergartengruppen mit ca. 100 Kindern, was bedeutet, dass sich die Stadt Kufstein dadurch den Bau eines gesamten Kindergartens erspart. Das war f\u00fcr uns Grund genug, dass wir f\u00fcr diese f\u00fcnf Gruppen eine Gesamtf\u00f6rderung im Jahr 2014 von \u20ac 30.000,00 vorgesehen h\u00e4tten. Leider ist es aufgrund des Widerstandes von \u00d6VP und FP\u00d6 nicht gelungen, diese Subvention zur G\u00e4nze auszuzahlen. Lediglich die H\u00e4lfte davon wurde von den zust\u00e4ndigen Gremien freigegeben und auf den Rest m\u00fcssen die privaten Kinderg\u00e4rten nun offenbar verzichten. Dies ist insofern unverst\u00e4ndlich, als sich die Stadt bei einem Neubau eines zus\u00e4tzlichen Kindergartens rund \u20ac 3 Mio. erspart und zudem der Vorteil besteht, dass Eltern tats\u00e4chlich die Wahlm\u00f6glichkeit haben, ihre Kinder in einem Privatkindergarten oder in einem \u00f6ffentlichen Kindergarten unterzubringen. Diese Vielfalt zeichnet Kufstein seit Jahren aus und wir wollen darauf nicht verzichten. Entgegen der Meinung der \u00d6VP \/ FP\u00d6 ist nach unserer festen \u00dcberzeugung auch das Anbieten von privaten Alternativen eine Aufgabe, die die Stadt Kufstein zu unterst\u00fctzen hat. Die rein staatliche Betreuung kann nie dazu f\u00fchren, dass Tirol das kinderfreundlichste Land Europas wird. Dieses Ansinnen hat n\u00e4mlich die Landes-\u00d6VP durchaus zurecht ausgegeben, bei den Kollegen in Kufstein scheint diese Botschaft allerdings nicht angekommen zu sein.<\/p>\n<p>Trotz dieser bedauerlichen Haltung einiger Gemeinderatsfraktionen geben wir mit unseren Bem\u00fchungen nicht auf, die Kinderbetreuung weiter auszubauen. Derzeit planen wir neue Kinderg\u00e4rten in der Stadt und in Sparchen, eines der beiden Projekte wollen wir bereits bis 2015 umsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><strong>Die Jahresrechnung 2013 wurde einstimmig genehmigt &#8211; hervorragende finanzielle Situation f\u00fcr Kufstein!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">In der Gemeinderatssitzung vom 26.03.2014 wurde die Jahresrechnung f\u00fcr das Jahr 2013 vom Gemeinderat einstimmig bewilligt. Trotz enormer Investitionst\u00e4tigkeit in den letzten Jahren ist es nicht nur gelungen, im Jahr 2013 einen Rechnungs\u00fcberschuss im ordentlichen Haushalt von \u00fcber \u20ac 1,9 Mio. zu erwirtschaften, sondern es konnte zus\u00e4tzlich auch der Schuldenstand wieder reduziert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Diese solide finanzielle Basis stellt eine hervorragende Ausgangsposition f\u00fcr die gro\u00dfen Vorhaben in den Jahren 2014 und danach dar. Wir haben uns f\u00fcr 2014 ein enormes Stra\u00dfensanierungsprogramm vorgenommen, dessen positive Auswirkungen die Bev\u00f6lkerung in vielen Stadtteilen im Laufe der n\u00e4chste Monate ganz deutlich merken wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Beachten Sie bitte unter der Rubrik &#8222;<a title=\"Archiv\" href=\"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/?page_id=43\">Archiv<\/a>&#8220; meine Ausf\u00fchrungen zum Budget 2014, in der Sie einen detaillierteren \u00dcberblick \u00fcber die geplanten Vorhaben in diesem Jahr erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"center\"><strong>B\u00fcrgermeister bestellt Parteifreien Mandatar<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem B\u00fcrgermeister Mag. Martin Krumschnabel den bisherigen Baureferenten GR Herbert Santer von der GKL\/FP\u00d6 aufgrund der Vorg\u00e4nge rund um das Bauvorhaben der CGO am Sternfeld abgesetzt hat, war diese Stelle in den letzten Wochen vakant.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach fraktionsinternen Gespr\u00e4chen wurde jetzt mit sofortiger Wirkung der Parteifreie Mandatar und Umweltreferent der Stadt Kufstein, Herr Dipl.-Ing. Stefan Hohenauer zum neuen Baureferenten bestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies bedingt, dass in weiterer Folge Stefan Hohenauer anstatt Mag. Karin Eschelm\u00fcller als st\u00e4ndiges Mitglied in den Bauausschuss einziehen wird, Mag. Eschelm\u00fcller wird Ersatzmitglied. Daf\u00fcr \u00fcbernimmt Mag. Eschelm\u00fcller von Dipl.-Ing. Hohenauer die Mitgliedschaft in den Aussch\u00fcssen f\u00fcr Sanit\u00e4tssprengel und Gesundheit sowie f\u00fcr Rechtsangelegenheiten. Diese \u00c4nderungen werden dem Gemeinderat in der n\u00e4chsten Sitzung am 26.03.2014 offiziell zur Kenntnis gebracht. \u201eIch freue mich, dass es mir gelungen ist, mit Dipl.-Ing. Hohenauer einen der engagiertesten Gemeinder\u00e4te unserer Stadt f\u00fcr die Funktion als Baureferenten zu gewinnen. Mit ihm wird eine neue \u00c4ra beginnen, da er schon jetzt daf\u00fcr bekannt ist, dass er v\u00f6llig unabh\u00e4ngig agiert und dabei eine eigene Linie verfolgt. Die vom Gemeinderat verabschiedete neue Raumordnung war mit ihm ebenso abgestimmt wie die strenge Haltung der Fraktion der Parteifreien bei den Bauvorhaben am Sternfeld, beim Bauvorhaben Gretter sowie jetzt auch bei den neuesten Entwicklungen in Sachen CGO zur Sanierung des Bebauungsplanes. Hohenauer verf\u00fcgt \u00fcber mein vollstes Vertrauen und ich bin \u00fcberzeugt davon, dass er als Baureferent die Stadt Kufstein in diesen wichtigen Bereich hervorragend vertreten wird\u201c, streut Krumschnabel seinen neuen Baureferenten zu Beginn von dessen T\u00e4tigkeit bereits Rosen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig hofft der B\u00fcrgermeister, dass wieder eine Versachlichung der Diskussion um Bauvorhaben in Kufstein stattfindet und zeigt sich gegen\u00fcber allen Fraktionen in diesen Angelegenheiten gespr\u00e4chsbereit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2013 Halbzeit: wir haben noch viel vor&#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem im M\u00e4rz des heurigen Jahres die Periode des im Jahr 2010 gew\u00e4hlten neuen Gemeinderates bereits ihre Halbzeit erreichen wird, ist aus meiner Sicht durchaus ein R\u00fcckblick sinnvoll, was in den vergangenen Jahren umgesetzt werden konnte und au\u00dferdem nat\u00fcrlich eine Vorausschau, was f\u00fcr die kommenden Jahre aus heutiger Sicht bereits geplant ist.\u00a0R\u00fcckblick:\u00a0Zun\u00e4chst hat es leider damit begonnen, dass ambitionierte Projekte unserer Fraktion gnadenlos im Gemeinderat niedergestimmt wurden bzw. von vorne herein in den politischen Gespr\u00e4chen daf\u00fcr keine Mehrheit gefunden werden konnte. Ich denke hier an das von uns bevorzugte\u00a0Haus der Generationen\u00a0in Zell einerseits oder auch an die von uns vorgeschlagene L\u00f6sung der Anbindung der\u00a0Berufsschule\u00a0direkt an den Campus der Fachhochschule. Dies w\u00e4re ein klares Zeichen daf\u00fcr gewesen, dass eine Lehre f\u00fcr uns den gleichen Wert hat wie eine Hochschulausbildung und dieses Signal konnte leider aufgrund der bestehenden Mehrheitsverh\u00e4ltnisse so nicht gesetzt werden. Dessen ungeachtet muss ich allerdings festhalten, dass auch das tats\u00e4chlich dann errichtete\u00a0Altenwohnheim Innpark\u00a0ein qualitativ sehr gutes Altenwohnheim geworden ist und auch der neue Standort der Berufsschule im Innotech viele Vorteile aufweist und damit zwei Gro\u00dfprojekte binnen k\u00fcrzester Zeit zum Abschluss gebracht werden konnten. Trotzdem schade um zwei vision\u00e4re Zukunftsprojekte. Ebenso ist es gelungen, den weiteren Ausbau der\u00a0Fachhochschule\u00a0mit einer dritten Baustufe in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol zu erm\u00f6glichen und ebenso dort bereits durch ein gesamtes Stockwerk Vorsorge f\u00fcr eine k\u00fcnftige\u00a0internationale Schule\u00a0in Kufstein zu treffen. Sollte die internationale Schule nicht kommen, weil seitens des Landes keine Mitfinanzierung erfolgt, so ist jedenfalls dadurch gew\u00e4hrleistet, dass bereits die vierte Ausbaustufe der Fachhochschule vorweggenommen wurde. Die Fachhochschule stellt nach wie vor f\u00fcr Kufstein nicht nur ein Prestigeprojekt dar, sondern ist auch wirtschaftlich von immenser Bedeutung, da dadurch zahlreiche junge Menschen und auch Lehrpersonen nach Kufstein gekommen sind, die hier in der Stadt leben und die Stadt wirtschaftlich und kulturell belebten. Schule und Bildung sind gerade f\u00fcr uns wesentliche Themen f\u00fcr die Zukunft unserer Stadt und daher freue ich mich auch dar\u00fcber, dass wir bereits in dieser kurzen Zeit nicht nur den\u00a0Kindergarten Zell\u00a0grundlegend renovieren konnten, sondern auch den Ausbau der\u00a0Volksschule Zell\u00a0in K\u00fcrze abschlie\u00dfen werden, womit dort eine moderne Montessori-Schule entsteht, die nach den p\u00e4dagogischen W\u00fcnschen der Lehrerschaft umgebaut wurde. Das Zentrum der Stadt hat sich auch sehr positiv ver\u00e4ndert. Durch die durchgreifende\u00a0Neugestaltung des Unteren Stadtplatzes\u00a0und des\u00a0Platzes am Fischergries\u00a0hat sich sofort wieder eine erhebliche Zunahme bei den Besuchern unserer Stadt ergeben, was nat\u00fcrlich positive wirtschaftliche Auswirkungen hat. Weiters konnten wir auch f\u00fcr den Sport neue Impulse setzen, indem der Ausbau des\u00a0Sportareals am Kasernengel\u00e4nde\u00a0erfolgte, der jetzt im laufenden Jahr fortgesetzt wird und auch der\u00a0Motorikpark\u00a0hat bereits seine erste Ausbaustufe erhalten. Auch hier werden die Baut\u00e4tigkeiten im Jahr 2013 mit der zweiten Ausbaustufe zum Abschluss gebracht. Die von uns laufend gestellte Forderung, das\u00a0Stadtmarketing\u00a0in Kufstein aktiv einzuf\u00fchren, wurde nat\u00fcrlich umgesetzt. Es haben Workshops unter Einbindung zahlreicher Kufsteinerinnen und Kufsteiner stattgefunden, ich habe selbst nach den Themenvorgaben dieser Workshops ein umfangreiches Stadtmarketing-Konzept vorgelegt und es wurde auch mittlerweile ein eigener Ausschuss daf\u00fcr eingesetzt, bei dem ich mir allerdings durchaus noch klarere Impulse und Vorgaben erhoffe. Die Einstellung eines eigenen Mitarbeiters f\u00fcr das Stadtmarketing ist f\u00fcr mich auch nicht der Abschluss, sondern letztlich der eigentliche Start dieses ambitionierten Projektes. Wir haben demgem\u00e4\u00df dem Ausschuss und auch dem neuen Mitarbeiter zahlreiche Ideen unserer Fraktion vorgelegt, die kurzfristig umsetzbar w\u00e4ren. Das Kulturleben in Kufstein wurde extrem bereichert, es wurde nicht nur die\u00a0Operettenserie\u00a0fortgesetzt, sondern mit dem Festival\u00a0Kufstein Unlimited, das von der Stadt ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt wird, auch auf einer ganz anderen Schiene ein zus\u00e4tzliches Highlight im Sommer geschaffen. Ebenso haben durch die aktive Subventionspolitik der Stadtgemeinde Kufstein auch private Konzertveranstalter ihre T\u00e4tigkeit nochmals verst\u00e4rkt und Kufstein gerade im Sommer zu einer kulturellen Hochburg werden lassen, dies nicht nur im Bereich der klassischen Musik, sondern vor allem auch durch spektakul\u00e4re Rockkonzerte auf der Festung Kufstein.\u00a0Vorschau:\u00a0Projekte f\u00fcr die Zukunft gibt es genug und f\u00fcr manche davon gibt es bereits entsprechende Beschl\u00fcsse der Gremien. Dabei ist besonders die im Gemeinderat beschlossene Investition f\u00fcr einen neuen\u00a0Veranstaltungssaal\u00a0sowie ein\u00a0Stadttheater\u00a0am Oberen Stadtplatz zu nennen, womit ein jahrzehntelang gehegter Wunsch vieler Kufsteiner Kulturtreibender einerseits, dar\u00fcberhinaus aber auch der kulturell interessierten \u00d6ffentlichkeit andererseits umgesetzt werden k\u00f6nnte. Die Planungen f\u00fcr einen weiteren Ausbau des Angebotes an Sport- und Freizeiteinrichtungen haben auch bereits begonnen, so ist etwa beabsichtigt, im Bereich der derzeitigen\u00a0Eishalle\u00a0entsprechende Um- und Zubauten vorzunehmen und es sollten dort Sportm\u00f6glichkeiten nicht nur f\u00fcr die Eissportler, sondern auch f\u00fcr Kletterer, Sch\u00fctzen und Kegler geschaffen werden. Im Bereich des\u00a0Fu\u00dfballplatzes\u00a0sind wir nach wie vor strikt gegen die Errichtung einer \u00dcberdachung der Trib\u00fcne, wir wollen viel mehr den Kabinentrakt samt Restauration neu errichten und w\u00fcrden gerne in diesem Bereich auch eine\u00a0Jugendherberge\u00a0schaffen, die auch f\u00fcr gastierende Sportlerteams zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnten, womit sowohl im Fu\u00dfball als auch im Eishockey und \u00e4hnlichen Sportarten entsprechende Trainingslager abgehalten werden k\u00f6nnten. Ein besonderes Anliegen ist es uns, die\u00a0Finanzen\u00a0der Stadt Kufstein in Ordnung zu halten. Es ist daher unser Ziel, die gesamte Periode hindurch den Schuldenstand nicht \u00fcber jenen aus 2010 zu erh\u00f6hen, was im Ablauf von 6 Jahren durch die Inflation sogar einem Schuldenabbau gleichkommen k\u00f6nnte. Dies soll aber nicht dazu f\u00fchren, dass wichtige Infrastrukturprojekte nicht umgesetzt werden k\u00f6nnen, es ist ganz einfach auf die finanziellen M\u00f6glichkeiten der Stadt laufend bedacht zu nehmen. L\u00e4ngerfristige Visionen ergeben sich dadurch, dass wir nach wie vor der Meinung sind, dass nach dem durchgreifenden Umbau in der Innenstadt, nachdem am Oberen Stadtplatz fast ein neuer Stadtteil entsteht, auch die Verkehrsstr\u00f6men neu \u00fcberdenken m\u00fcssen und daher der Bau einer\u00a0Innbr\u00fccke\u00a0sp\u00e4testens in der n\u00e4chsten Gemeinderatsperiode ernst angedacht werde muss. Weiters soll an der Qualit\u00e4t der Stadt laufend gearbeitet werden, was durch entsprechende\u00a0Begegnungszonen\u00a0(Shared Space) erm\u00f6glicht werden soll. Es ist f\u00fcr 2013 geplant im Bereich der Krankenhausgasse sowie in der Josef-Egger-Stra\u00dfe entsprechende Platzgestaltungen vorzunehmen, bei denen ich mir sicher bin, dass die Bev\u00f6lkerung diese sehr gut annehmen wird. Im Bereich des\u00a0Bahnhofes\u00a0sind von den \u00d6BB umfangreiche Umbauarbeiten geplant, wobei sich der Bogen der M\u00f6glichkeit von einer durchgreifenden Renovierung des bestehenden Bahnhofes und der Errichtung eines Bus-Terminals bis zu einem fast kompletten Neubau des Bahnhofes reicht. Auch hier soll eine entsprechende Platzgestaltung dieses Areal extrem aufwerten und der Eingang nach Kufstein auch von dieser Seite her besonders attraktiv werden. Die Herausforderungen der Gemeindepolitik sind daher umfangreich und \u00e4u\u00dferst inspirierend, sodass wir uns auch von gelegentlichen Quersch\u00fcssen nicht von unserer generellen Linie der\u00a0Offenheit und Zusammenarbeit\u00a0abbringen lassen. Nat\u00fcrlich ist Zusammenarbeit aber keine Einbahnstra\u00dfe, es muss auch von anderen Fraktionen im Gemeinderat das Gespr\u00e4chsangebot angenommen werden und wir werden daher auch weiterhin unseren politischen Stil nicht ver\u00e4ndern. Sollten Sie an unseren politischen Zielsetzungen und Ideen interessiert sein bzw.\u00a0eigene Ideen\u00a0einbringen wollen, melden Sie sich jederzeit bei uns, wir freuen uns \u00fcber jede\u00a0Mitarbeit\u00a0zur Verbesserung unserer Stadt Kufstein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mag. Martin Krumschnabel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B\u00fcrgermeister der Stadt Kufstein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0F\u00dcR UNS SIND ALLE KINDER GLEICH VIEL WERT! \u00a0Die Parteifreien<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":321,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=267"}],"version-history":[{"count":39,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":574,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/267\/revisions\/574"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/321"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}