{"id":98,"date":"2015-01-01T15:33:21","date_gmt":"2015-01-01T14:33:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/wp\/?p=98"},"modified":"2016-01-31T13:53:41","modified_gmt":"2016-01-31T12:53:41","slug":"weisswurstessen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/?p=98","title":{"rendered":"ARCHIV Stadtr\u00e4tin Brigitta Klein:"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800080;\"><strong>STADTR\u00c4TIN KLEIN FORDERT ERSATZ F\u00dcR KRABBELSTUBE<\/strong><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nQualifizierte Betreuungspl\u00e4tze statt Containerl\u00f6sung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt Kufstein plant derzeit als Ersatzl\u00f6sung f\u00fcr die in Zell aufgestellten Container am Arkadenplatz im Zentrum der Stadt Kufstein einen neuen 3-gruppigen Kindergarten zu errichten. Entsprechende Pl\u00e4ne wurden bereits erstellt und werden in K\u00fcrze beim Land Tirol zur Genehmigung eingereicht. Damit soll gew\u00e4hrleistet sein, dass die durch die \u00c4nderung des Kindergartengesetzes herabgesetzte Kinderzahl pro Gruppe in ganz Kufstein durchg\u00e4ngig erreicht wird und dadurch die p\u00e4dagogische Qualit\u00e4t f\u00fcr die Kinder steigt. Durch die neuen R\u00e4umlichkeiten wird es nicht mehr notwendig sein, Kinder in Zell im Container unterzubringen. Entweder im Herbst 2014 oder sp\u00e4testens nach den Weihnachtsferien Anfang 2015 soll der neue Kindergarten \u201eMitte\u201c, wie er laut einem Beschluss des Schulausschusses genannt werden soll, in Betrieb gehen.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig mit diesem gro\u00dfen Schritt f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Kinderbetreuung auf Kindergartenebene fordert die zust\u00e4ndige Schulreferentin StR Brigitte Klein (Parteifreie) auch eine qualitativ h\u00f6herwertige L\u00f6sung f\u00fcr die Krabbelstube. Wie sich gezeigt hat, wird diese Institution nicht mehr in der Weise gen\u00fctzt, wie sie urspr\u00fcnglich angedacht war. Viele Eltern bringen aufgrund der g\u00fcnstigen Preise ihre Kinder laufend in diese Einrichtung, obwohl dort die Voraussetzungen, wie sie f\u00fcr moderne Kinderkrippen gesetzlich vorgesehen sind, nicht mehr angeboten werden k\u00f6nnen. Die Krabbelstube war urspr\u00fcnglich daf\u00fcr geplant, Eltern f\u00fcr Arztbesuche oder \u00e4hnliche Notf\u00e4lle eine Unterbringungsm\u00f6glichkeit zu gew\u00e4hrleisten, tats\u00e4chlich wird aufgrund der g\u00fcnstigen Preise dieses Konzept aber oftmals verw\u00e4ssert, indem Kinder mehrere Tage pro Woche dort verbringen. Um eine sozial ausgewogene Ersatzl\u00f6sung zu finden, die noch dazu den Qualit\u00e4tsstandard heutiger Kinderkrippen erreicht, schl\u00e4gt Stadtr\u00e4tin Klein ein v\u00f6lliges Umdenken in diesem Bereich vor und m\u00f6chte durch eine bessere finanzielle Ausstattung aller bestehenden 6 Kufstein Kinderkrippen in Summe 12 Pl\u00e4tze durch die Stadt Kufstein fix reservieren, sodass in entsprechenden Notf\u00e4llen f\u00fcr einen vor\u00fcbergehenden Bedarf Kleinkinder bis 3 Jahre dort bestm\u00f6glich untergebracht werden sollen. \u201eAuch Eltern, die sich unter Umst\u00e4nden den dauernden Besuch einer Kinderkrippe nicht leisten k\u00f6nnen, sollen durch diese Variante in die M\u00f6glichkeit versetzt werden, ihre Kinder in entsprechenden Notf\u00e4llen bestm\u00f6glich unterbringen zu k\u00f6nnen. Die Qualit\u00e4t soll und darf keine Frage des Geldes sein, sodass wir gemeinsam mit den Kufsteiner Kinderkrippen entsprechende Unterbringungsm\u00f6glichkeiten vereinbaren sollten. Geld daf\u00fcr ist im Budget ausreichend vorhanden, zumal die Krabbelstube f\u00fcr die Stadt Kufstein relativ kostspielig ist. Es ist aber nicht notwendig, dieses Geld einzusparen, sondern es soll den Kindern und den Kinderkrippen zur G\u00e4nze wieder zur Verf\u00fcgung gestellt werden\u201c, so Klein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Zeit investiert die Stadtgemeinde Kufstein ca. \u20ac 80.000,00 (Personal- und Raumkosten) in die Krabbelstube, die im Durchschnitt lt. Aussagen der dort leitenden Kindergartenassistentin Anita Baumgartner von 8 Kindern besucht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Einrichtung wird zurzeit weder von f\u00fcr das Alter (1 bis 3 Jahre) entsprechend ausgebildetem Personal gef\u00fchrt, noch stimmen die r\u00e4umlichen Rahmenbedingungen mit den gesetzlichen vorgegebenen Anforderung f\u00fcr diese Altersgruppe \u00fcberein. Lange schon hat der Gesetzgeber erkannt, dass gerade das Alter zwischen 1 und 3 Jahre eine sehr sensible Zeit ist und daf\u00fcr den gesetzlichen Rahmen geschaffen. Nur unter diesem im neuen Kinderbetreuungs- und Bildungsgesetz vorgegebenen Rahmen gef\u00fchrte Einrichtungen werden vom Land als diese anerkannt und finanziell gef\u00f6rdert. Diese gesetzlichen Bedingungen erf\u00fcllt die st\u00e4dtischen Krabbelstube in keinster Weise mehr und somit wird diese auch vom Land nicht finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um aber F\u00f6rderungen des Landes Tirols zu erhalten, m\u00fcssten Umstrukturierungen stattfinden und die Krabbelstube in eine Krippe umgewandelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies w\u00fcrde bedeuten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Adaptierung der R\u00e4umlichkeiten in eine Krippe: ein Gruppenraum, Bewegungsraum, sanit\u00e4re Vorrichtungen f\u00fcr Wickel- und Hygienebereiche, Schlafraum etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unabh\u00e4ngig davon m\u00fcssen eine ausgebildete Kindergartenp\u00e4dagogin mit Fr\u00fcherziehung oder ausgebildete Krippenerzieherin angestellt werden sowie auch eine Assistentin unabh\u00e4ngig der Kinderanzahl (maximal aber 12 Kinder).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Altersgerechtes, p\u00e4dagogisch Spielmaterial und die M\u00f6blierung der Gruppe f\u00fcr das Alter von 1-3\u00a0 muss genauso ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verpflegungskosten m\u00fcssen finanziell mit ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies sind Kosten, die weit \u00fcber die zurzeit investierten Zahlungen hinausgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daher der Ab\u00e4nderungsantrag f\u00fcr den Stadtrat am Montag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stadtrat m\u00f6ge beschlie\u00dfen, die \u20ac 80.000,00 die zur Zeit die st\u00e4dtische Krabbelstube pro Jahr kostet, auf die 6 Kufsteiner Kinderbetreuungseinrichtungen aufzuteilen und diese zu verpflichten, jeweils dauernd zwei Pl\u00e4tze f\u00fcr Notf\u00e4lle zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begr\u00fcndung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eltern, die in Notsituationen gelangen, kann schnell und professionell geholfen werden, indem sie in ihrem Stadtteil eine Unterbringungsm\u00f6glichkeit haben. Jede Einrichtung stellt jeweils zwei Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. Somit ist gew\u00e4hrleistet, dass ein Platz f\u00fcr solche F\u00e4lle von vornherein reserviert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sollte der Notfall f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit anhalten, ist auch dort durch die ganzt\u00e4gige \u00d6ffnungszeit die M\u00f6glichkeit gegeben, das Kind sogar f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unterzubringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig ist auch die kindgerechte Verpflegung. Die Pl\u00e4tze werden inklusive Vormittags-, Nachmittagsjause und Mittagessen zur Verf\u00fcgung gestellt. Somit ist gew\u00e4hrleistet, dass Kinder gut versorgt\u00a0 zu ihren Eltern zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Notfallpl\u00e4tze sind das ganze Jahr \u00fcber verf\u00fcgbar und richten sich nicht nach Sommerferien oder sonstigen Unterbrechungen \u2013 Eltern haben ganzj\u00e4hrig die M\u00f6glichkeit ihr Kind in Sicherheit\u00a0 und gut qualitativ versorgt zu wissen (denn\u00a0 Notf\u00e4lle lassen sich nicht planen)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kinder werden altersgem\u00e4\u00df, kindgerecht und liebevoll betreut, denn das Personal in den Krippen ist p\u00e4dagogisch daf\u00fcr ausgebildet. Somit wird die Wartezeit der Kinder auf ihre Eltern einf\u00fchlsam begleitet und sie verfliegt wie im Nu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kinder und ihre Eltern werden in ein soziales Netz eingebettet (um ein Kind gro\u00df werden zu lassen \u2013 braucht es ein ganzes Dorf), auf welches sie immer wieder zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen mit anderen Eltern in Kontakt treten um sich somit\u00a0 gegenseitig in diversen Lebenslagen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Integration anstelle Exklusion: Kinder die bis jetzt die st\u00e4dtische Krabbelstube besuchten, profitieren auch hink\u00fcnftig von dem niederen Preisniveau nach wie vor, denn die Stadt finanziert die Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Somit k\u00f6nnen auch jene Eltern, die bis jetzt die Krabbelstube als \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstigen Betreuungsort f\u00fcr ihr Kind gew\u00e4hlt haben\u00a0 in Zukunft ihr Kind weiterhin in die Betreuung geben, wenn sie sich das finanziell nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die angedachte L\u00f6sung w\u00fcrde die bestm\u00f6gliche Versorgung der Kufsteiner Kinder im Vorkindergartenalter gew\u00e4hrleistet, was f\u00fcr diese wesentlich besser w\u00e4re, als jede andere Adaptierung des Konzeptes der Krabbelstube, die in der vorliegenden Form sicherlich nicht aufrecht erhalten werden kann, da sie den neuen gesetzlichen Bestimmungen in keiner Wiese mehr entsprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kufstein, am 11.06.2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">StR Brigitta Klein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schulreferentin der Stadt Kufstein<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #800080;\">Familienpolitik in Kufstein<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 24.04. lie\u00df die Familienministerin Sophie Karmasin im Zuge der 30j\u00e4hrigen Jubil\u00e4umsfeier des Bundesministeriums f\u00fcr Familie und Jugend, an der ich teilnehmen durfte, aufhorchen. So soll sich ihrem Ziel gem\u00e4\u00df \u00d6sterreich\u00a0 zum familien- und jugendfreundlichsten Land Europas entwickeln. Mit Slogans wie \u201eFamilie geht uns alle etwas an\u201c oder \u201eFamilien- und Jugendpolitik vom Pannenstreifen auf die \u00dcberholspur\u201c dokumentierte sie, wie dies in Zukunft politisch zu verwirklichen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So liegt ein Kernpunkt ihres Regierungsprogramms in der \u00a0Vereinbarkeit von Familie und Beruf und es ist gerade diese Problematik, die viele Frauen und \u00a0Familien vor eine gro\u00dfe Herausforderung stellt. Zum einen w\u00e4re es gut, Kinder zu haben und zum anderen m\u00fcssen diese aber auch versorgt und gro\u00df gezogen werden. Eltern d\u00fcrfen, k\u00f6nnen\u00a0 oder m\u00fcssen einer Berufst\u00e4tigkeit nachgehen, dadurch m\u00fcssen Kinder fremd versorgen werden und all dies hat mit erhebliche Belastungen f\u00fcr die Familie zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und gerade darin liegt meiner Meinung nach unsere Aufgabe als PolitikerInnen in Kufstein. Wir m\u00fcssen unseren hier lebenden Familien zeigen, dass wir sie herzlich willkommen hei\u00dfen, ihre Sorgen wahrnehmen und sie bei der Umsetzung ihrer Aufgaben unterst\u00fctzen. Wir m\u00fcssen auf die Bed\u00fcrfnisse insofern reagieren und das breite Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen weiterhin aufrechterhalten, stetig erweitern und ausbauen. Wir m\u00fcssen uns f\u00fcr unsere Familien bem\u00fchen, dass\u00a0 Fremdunterbringungsm\u00f6glichkeiten zum einen vielseitig und aber zum anderen auch leistbar werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen Familien darin unterst\u00fctzen, dass die Kinder bereits in fr\u00fchester Kindheit kindgerecht, ganzheitlich und qualitativ bestens gef\u00f6rdert werden, sei es in Kinderbetreuungseinrichtungen, \u00f6ffentlichen oder privaten Kinderg\u00e4rten, Tagesm\u00fcttern\/ -v\u00e4tern, Leihomas\/ -opas, Nachmittagsbetreuung usw. und diese m\u00fcssen dementsprechend finanziell unterst\u00fctzt werden. Es muss uns ein Anliegen sein, dass Eltern in Ruhe ihrer Berufst\u00e4tigkeit oder Weiterbildung nachgehen k\u00f6nnen und wir m\u00fcssen uns darum k\u00fcmmern, dass die Fremdunterbringungskosten f\u00fcr Eltern endlich erschwinglich werden. Es liegt bei uns, welchen Stellenwert wir der Familie geben und solange \u00d6VP-Politikerinnen und \u2013Politiker \u00fcber die K\u00f6pfe der Eltern und Kinder hinweg entscheiden und meinen durch das Streichen von Subventionen in den Einrichtungen familienfreundlich zu agieren, dann hat leider die Familienministerin Karmasin nicht mit ihren eigenen ParteikollegInnen hier in Kufstein gerechnet. Denn solange \u00d6VP unterst\u00fctzt von der GKL diesen Kurs beibeh\u00e4lt wird die Bev\u00f6lkerung in Zukunft noch mehr abw\u00e4gen, ob man sich Kinder \u00fcberhaupt leisten kann und wir werden wohl in punkto \u201efamilien- und jungendfreundlich\u201c auf dem Pannenstreifen steh\u2019n bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich werde mich jedenfalls weiterhin bem\u00fchen, die Interessen der Frauen und Familien zu unterst\u00fctzen und mich um ihre Belange zu k\u00fcmmern. Gerade in diesem Sinne freut es mich den neuen Termin f\u00fcr ein Treffen zur \u201efamilienfreundlichegemeinde\u201c bekannt zu geben. Do, 12.06.2014 um 17.30h im B\u00fcrgersaal Kufstein, 3ter Stock. Anmeldung erbeten unter: berger@stadt.kufstein.at<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><b><span style=\"color: #800080;\">Diskriminierung passiert unterschwellig<\/span><br \/>\n<\/b><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eZeichnete sich die Veranstaltung \u201e- \u201cFrauen bewusst-Selbstbewusst\u201c in der es darum ging, welche Rolle die Frau in der heutigen Gesellschaft einnimmt und dass es zur \u201eGleichberechtigung\u201c noch ein langer Weg ist, \u00a0bereits durch das Fehlen der politischen Verantwortlichen aus, wird nun die Rolle der Frau und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterschwellig boykottiert und geschw\u00e4cht und zwar durch das \u201efinanzielle aushungern\u201c von privaten Kinderbetreuungseinrichtungen\u201c, so StR Klein nach der letzten Stadtratssitzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So beschlossen die verantwortlichen \u00d6VP und FP\u00d6 PolitikerInnen\u00a0 in der letzten Stadtratssitzung die im Budget vorgesehen Subventionen an privaten Kinderg\u00e4rten nur zur H\u00e4lfte auszubezahlen. Dabei sprechen wir von 30.000,&#8211;\u20ac pro Jahr, die auf 5 private Einrichtungen aufgeteilt werden sollen, die einen privaten Kindergarten f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs zeichnet gerade Kufstein als Bildungsstadt aus, eine solche Vielfalt Fremdunterbringungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kinder zu haben. Und gerade im Bereich der Fr\u00fchf\u00f6rderung und der Kindergarteneinrichtungen sind die privaten Einrichtungen wertvolle und unersetzliche Partner f\u00fcr in der Stadt lebenden M\u00fcttern, V\u00e4tern und werdenden Eltern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in der Frage, wenn Frauen nach der Karenzzeit wieder in\u00a0 ihren Beruf zur\u00fcckkehren wollen oder m\u00fcssen, sind neben den Tagesm\u00fcttern diese Einrichtungen die flexibelsten und bedarfsorientiertesten, um Frauen nach ihren W\u00fcnschen und Vorstellungen, den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erm\u00f6glichen. Und es ist nur die nat\u00fcrliche Folge, wenn Kinder aus dem Kinderkrippenbereich entwachsen, einige Eltern sich daf\u00fcr entscheiden, ihre Kinder in derselben Einrichtung in den weiterf\u00fchrenden Kindergarten zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir in Tirol bereits die zweitwenigsten Kinder von allen Bundesl\u00e4ndern aufweisen, dann bin ich auf die Erkl\u00e4rung von der \u00d6VP-Obfrau des Schulausschuss Saskia Fuchs-Roller gespannt, die durch das \u201enicht auszahlen\u201c der vorgesehenen Subventionen, die privaten Einrichtungen schw\u00e4cht und dadurch den Eltern, die diese M\u00f6glichkeit der Kinderbetreuung w\u00e4hlt, \u00a0die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschwert bzw. geradezu unm\u00f6glich macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWelche scheinheilige Fassade die \u00d6VP und FP\u00d6 an den Tag legen, wenn es um Kinder und Familien geht und weit weg von einem Ziel \u201eVereinbarkeit Familie und Beruf agieren\u201c, so StR Klein. \u201eIch werde jedenfalls alles tun, um die \u00f6ffentlichen Kindergartenpl\u00e4tze auszubauen und trotzdem gleichzeitig private Kinderbetreuungseinrichtungen forcieren und somit die Wahlfreiheit der Eltern zur\u00a0 M\u00f6glichkeiten der Fremdunterbringung \u00a0zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frauen muss der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert werden und wir tragen mit diesem breiten Angebot dazu bei, dass Frauen in Kufstein wieder in der Arbeitswelt Fu\u00dffassen k\u00f6nnen, viele Familien in der Stadt sich wohl f\u00fchlen, neue ansiedeln und dadurch die Stadt auch wirtschaftlich wachsen kann.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #800080;\"><strong>Frauen an den Herd?<\/strong><\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stadtr\u00e4tin Klein sch\u00fcttelt den Kopf zu den j\u00fcngsten Vorw\u00fcrfen des Vizeb\u00fcrgermeisters Richard Salzburger anl\u00e4sslich der Podiumsdiskussion- &#8222;Frauen bewusst-Selbstbewusst. &#8222;Es beweist einmal mehr die Haltung des Jungvizeb\u00fcrgermeisters Salzburger gegen\u00fcber Frauen! Hier beginnt die Diskriminierung bereits. Statt an der wichtigen Diskussion teilzunehmen, immerhin besetzt er die Position des Vizeb\u00fcrgermeisters der Stadt Kufstein, findet er dieses Thema nicht einmal Rathaustauglich.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es muss gestattet sein, dieses Thema Parteien\u00fcbergreifend in einem w\u00fcrdigen Rahmen zu diskutieren. Ich frage mich: W\u00fcrde Salzburger gleich agieren, wenn es sich um ein Thema M\u00e4nner betreffend gehandelt h\u00e4tte? Dann w\u00e4re die Kritik wohl nie gekommen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8220; Immerhin leben in Kufstein mindestens 50 % Frauen, ich spreche daher nicht nur f\u00fcr mich alleine. Die Zeiten sind vorbei, in denen man sich als Frau ein Versteck suchen muss um diskutieren zu d\u00fcrfen. Salzburger hat hier eine entt\u00e4uschende Haltung Frauen gegen\u00fcber und das in dieser wichtigen Vorbildfunktion im 21 Jahrhundert! Frauen geh\u00f6ren ins Rathaus, nicht hinter den Herd!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>STADTR\u00c4TIN KLEIN FORDERT ERSATZ F\u00dcR KRABBELSTUBE Qualifizierte Betreuungspl\u00e4tze statt Containerl\u00f6sung<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":280,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-98","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archiv","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98"}],"version-history":[{"count":29,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":577,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions\/577"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/280"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dieparteifreien.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}